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Baubeschreibung |
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Landgrafenstr. 7 in
63071 Offenbach |
Das klassizistische Haus in der Landgrafenstr. 7 in Offenbach ist ein Wohnhaus im historischen Baustil, erbaut ca. 1900 . Es soll in seiner historischen Ansicht, von der Straße her, erhalten bleiben. Durch die Sanierung sollen 7 Eigentumswohnungen entstehen. Die gesamte Sanierungsmaßnahme erfolgt in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde. Die Denkmalschutzrechtliche Genehmigung wird beantragt.
In den leergezogenen Wohnungen wird das Objekt komplett entkernt. Das heißt, sämtliche alte Versorgungsleitungen, Installationen, Boden- und Wandbeläge, sowie schadhafter Wandputz werden abgetragen. Die vorhandenen Wände (24er bis 50er) und Decken werden überarbeitet. In den vermieteten Wohnungen werden die Installationen erneuert, die Holzgewerke überarbeitet.
Im Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und 2. Obergeschoss werden Balkone oder Terrassen angebracht. Die Fenster werden im gesamten Haus erneuert.
Die Deckenkonstruktion besteht aus einer Holzbalkendecke mit innenliegender Trittschalldämmung. Ausschluss der Wunsch. VO 95 infolge Bauens im Bestand. Das in Schiefer eingedeckte Dach wird komplett instand gesetzt. Das äußere Erscheinungsbild wird in seinem aufwendigen Erstellungszustand um 1900 soweit möglich rekonstruiert, die Technik im Inneren, möglichst unsichtbar für den Betrachter, auf den neuesten Stand gebracht.
- Außenfassade:
Frontfassade: Säubern der Fassade, nachbessern der Fugen, instand
setzen des Putzes, des Fassadenstuckes und der Fensterlaibungen. Die Stuck
und Putzbereiche werden in Absprache mit dem Denkmalschutzamt farbig passend
angelegt.
Hoffassade: Beschädigte Bereiche werden ausgespachtelt und mit
Fassadenfarbe angelegt.
- Fenster:
Die Fenster im Frontbereich werden durch mittelbraune Mehrkammer-Holzfenster
im historischen Stil mit Oberlicht und Zierleisten im Straßenbereich
erneuert. Im Hofbereich werden einflüglige Mehrkammer-Holzfenster und
Balkonholztüren eingesetzt. Sie sind ausgestattet mit Energiespar-Isolierverglasung.
Die Fensterbänke bestehen aus polierten Marmor (Carrara-Marmor) oder
Holz. Die Fensterbänke im Außenbereich sind aus Zinkblechen, Sandstein
oder aus Beton
- Decken- und Böden:
Verbesserung des Trittschallschutzes :Der Fußboden wird bedarfsmäßig
mit schwimmendem Fließestrich, Holzestrich, Teerasphalt oder Trockenestrich
erstellt. (Ausschluss der DIN 4109 infolge Bauens im Bestand) Flur, Bad/WC
und Küche werden entweder mit Bodenfliesen gefliest oder mit monolitischem
Bodenbelag vollflächig verklebt. Zusätzlich werden Bad/WC ca. türhoch
und die Küche im Bereich der Küchenzeile auf 60 cm mit hellen Fliesen
versehen.
In den restlichen Räumen wird Teppichboden, Parkett oder Laminat (Ahorn
oder Eiche hell) gegen Aufpreis verlegt.
- Treppenhaus:
Die vorhandene Holztreppe sowie die Granit-/ Terrazzobeläge der Podeste
und das Treppengeländer werden aufgearbeitet. Die Gesteinstreppen werden
gereinigt und instand gesetzt. Die Wohnungseingangstüren, werden aufgearbeitet,
vorlackiert und mit Decklack in weiß Seidenglanz lackiert. Die Wände
werden beigespachtelt, 2 farbig angelegt oder im oberen Bereich mit Rauputz
2 bis 3 mm verputzt und angelegt. Die Farbgestaltung erfolgt in Absprache
mit dem Denkmalschutzamt.
- Außenbereich:
Der Durchgangs- und Hofeingangsbereich wird mit einer deckenhängenden
Außenbeleuchtung und einer Siedle Sprechanlage ausgestattet. Die Metallbriefkästen
werden im Durchgangsbereich montiert.
Die Hauseingangstüren werden durch neue Eingangstüren erneuert.
Die Treppenstufen im Aufgangsbereich werden aufgearbeitet.
Der Garten wird eingeebnet und neu mit Gras angelegt. Im Garten wird eine
Wäschespinne oder eine Trockenstange installiert.
Ein Mülltonnen- und ein Fahrradabstellplatz wird im Hof erstellt.
- Dach:
Die Verzinnung des Gesims, sowie die Fallrohre und die Regenrinnen, werden
sowohl in Front als auch im Hofbereich in Zinkblech oder farbigem Aluminium
komplett erneuert.
Das Dach wird instand gesetzt. Die Dacheindeckung erfolgt mit Schieferschindeln
und geschieferter Dachpappe im Bereich der Gaube.
Die benötigten Schornsteine werden gemäß der Anforderung des
Schornsteinfegermeisters überarbeitet und erneuert. Die Kaminköpfe
über Dach werden erneuert.
- Keller:
Der Kellerabgang in den Waschraum wird verschlossen oder aufgearbeitet.
Die alte Kellereinteilung wird durch eine neue, erstellt aus Holzdielen, ergänzt.
Die Tür im Waschkeller wird durch eine Metall-Vielzwecktüren erneuert.
Der Wasch/Trockenraum wird an den Installationswänden mit Kalkputz und
Sanierputz verputzt. Im Waschkeller werden die notwendigen Installationsarbeiten,
zum Anschluss von Waschmaschine und Trockner vorgenommen.
Die einzelne Kellerbeleuchtung, wird auf den jeweiligen Zähler der Wohnung
aufgelegt.
Für die Waschmaschinen werden ca. 5-10 cm hohe und 70 cm breite Sockel
gefertigt.
Für den Fall das die Waschmaschinenanschlüsse in den Wohnungen erstellt
werden können entfallen die Anschlüsse im Keller.
- Allgemeine Wohnraumausstattung:
Die Raumhöhe bleibt weitestgehend bestehen. Neue benötigten Trennwände
werden in Massivbauweise erstellt verspachtelt. Die Decken werden Bedarfsweise
mit Rigips abgehängt/verkleidet. Sämtliche Räume, werden in
der Basisausführung mit mittelgrober Raufaser tapeziert und weiß
angelegt. Die gefliesten Bodenbereiche werden mit ca. 7 cm hohen Sockelfliesen
eingefasst. Die mit Teppichboden ausgeschlagenen Bereiche werden mit Teppichbodenrandleisten
eingefasst. Die Heizungsanlagen sind Gasetagenkombithermen mit raumthermostatischer
Regelung.
Die Sanitärausstattung besteht aus einer Acryl-Badewanne oder einer Duschwanne,
wandhängendes Tiefspülklosett und Waschtischanlage. Die Armaturen
sind Einhebelmischbatterien (kristallspiegelnd ). Abwasserleitungen werden
mit Kunststoff HT-Rohren und die Hauptfallrohre mit schallgedämmten Kunststoffrohren
verlegt, die Wasserleitungen in Kunststoff und Kupfer. Die Wasseruhren werden
in die Wand gesetzt und mit einer Revisionsklappe versehen.
Die Elektroinstallation wird vollkommen neu nach modernsten Gesichtspunkten
erstellt.
Der Einbau einer Notrufverbindung, sowie einer Gefahrenmeldeanlage kann gegen
Aufpreis vorgenommen werden. Eine Siedle-Sprechanlage Typ 611 wird in der
Nähe der Wohnungseingangstür installiert.
Die Türen werden aufgearbeitet oder bedarfsgemäß gegen neue
Echtholz-Fassettentüren ersetzt. Die Wohnungseingangstür ist entweder
eine aufgearbeitete Massivholzeingangstür oder eine Vollspantür,
mit Hartholzzarge. Die Türdrückergarnitur wird, mit einem Sicherheitsschließzylinder
ausgestattet.
- Heizung:
Die Heizungsanlagen sind Gasetagenkombithermen (Hydrotherm) mit raumthermostatischer
Regelung. Die komplette Verrohrung wird in Kupfer ausgeführt. Die Heizkörper
sind Ventilheizkörper der Firma Kermi oder Radson mit Thermostatköpfen.
Im Bad wird ein Handtuchtrockner installiert.
Die Verlegung der Zuführungsrohre erfolgt - aus Schallschutzgründen
- isoliert und weitestgehend unter Putz.
Die vorhandenen überschüssigen Schornsteine werden als Steigkanäle
für das Leitungsnetz benutzt oder abgetragen.
- Badausstattung:
Die weiße Sanitärausstattung besteht aus einer Acryl-Badewanne
oder einer Duschwanne , Tiefspülklosett mit Spülkasten und Sitz
von Duravit und Waschtischanlage von Rocca 60 cm oder 55cm. Die Armaturen
sind Einhebelmischbatterien (kristallspiegelnd ). Zusätzlich wird ein
Handtuchhalter sowie ein Toilettenpapierhalter montiert.
Die Lüftung erfolgt bei innenliegenden Bädern ohne Fenster mittels
regelgesteuertem Badezimmerlüfter.
- Zu- und Abwasser:
Die Wasserzuführung der Sanitäreinheiten erfolgt in Kupfer und Kunststoff.
Die Abwasserleitungen werden mit Kunststoff HT-Rohren und die Hauptfallrohre
mit schallgedämmten Kunststoffabwasserrohren (Raupiano) verlegt.
- Bodenbeläge:
Die Böden der Küche, des Bades und des Flures, werden je nach Möglichkeit
mit Bodenfliesen weißgrau ca. 30x30, monolitischem Belag oder Bambusparkett
ausgestattet. Zusätzlich werden Bad/WC deckenhoch mit hellen Fliesen
15x20 cm und die Küche im Bereich der Küchenzeile auf 60 cm x 2,70
m mit weißen Küchenspiegelfliesen versehen. (Muster liegen vor)
In den restlichen Räumen wird wahlweise lt. Muster, Teppichboden oder
Laminat verlegt.
- Türen:
Zimmertüren Spezialwabe oder Röhrenspantüren, als Fassetten-Weißlacktüren
oder Eschedekor. In den leeren Wohnungen und wenn die vorhandenen Zimmertüren
dies zulassen werden neue Türen als Massivholz-Fassettentüren eingebaut.
In den vermieteten Wohnungen werden je nach Möglichkeit die Türen
aufgearbeitet oder durch neue Türen ergänzt. Die Türdrücker
sind in Messing massiv.
- Die Wohnungseingangstüren im Erdgeschoss bis 2. OG sind je eine
aufgearbeitete neoklassizistische Massivholzeingangstür mit Glaseinsatz.
Die Wohnungseingangstüren im Dachgeschoss sind Vollspantüren Weißlack
oder Esche weiß, mit Hartholzzarge. Die Sicherheitstürdrückergarnitur
ist mit einem Sicherheitsschließzylinder ausgestattet.
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Elektrik:
Die Ausführung bei vermieteten Wohnungen kann in Abstimmung mit dem Mieter
oder dem Käufer von dem Nachfolgend genannten stark abweichen.
Die Elektrik wird nach Stand der Technik komplett neu erstellt.
Pro Wohnung wird eine Siedle Sprechstelle Typ 611 und ein Telefonanschluß
im Flur oder im Wohnzimmer ( je nach Wahl ) montiert.
Sämtliche Steckdosen werden in Busch - Jäger Standard cremeweiß
oder Vedder Standart reinweiß ausgeführt. Die Steckdosen und Schalter
im Keller sind Aufputz ausgeführt, die Verlegung erfolgt entweder mit Nagelschellen
oder über Kabelpritsche. In den Kellern ist jeweils eine Brennstelle und
eine Schalter/Steckdosenkombination montiert, aufgelegt auf den zugehörigen
Wohnungsstromzähler.
- Küchen:
Ein Spülmaschinenanschluss eine Waschmaschinensteckdose, ein Herdanschluss,
eine Brennstellen (schaltbar von der Tür), sowie eine darunter montierte
Steckdose, zwei Doppelsteckdosen im Fliesenspiegel über der Arbeitsplatte
und eine Steckdose am gegenüberliegenden Esstisch.
- Badezimmer:
Das Badezimmer wird komplett mit FI (Fehlerstromschalter) abgesichert. Eine
Brennstelle über dem Spiegelschrank, eine Brennstelle in der Mitte
der Decke (schaltbar über eine Wippe) und zwei Steckdosen über
dem Waschbecken. Ein elektronisch gesteuerter Lüfter bei innenliegenden
fensterlosen Bädern.
- Flur:
Neben den Zimmertüren sitzt ein Taster/Schalter für die Flurbeleuchtung.
Eine Siedle Sprechstelle und ein Telefonanschluß sowie eine Doppelsteckdose.
-
Schlafzimmer:
Auf beiden Seiten des Bettes zwei Steckdosen mit Dauerstrom.
Einen Schalter für die Deckenlampe an der Schlafzimmertür und einen
Schalter neben dem Bett.
Eine Steckdose mit Antennendose gegenüber dem Bettes.
- Kinderzimmer:
Eine Steckdose am Bett und eine auf der gegenüberliegenden Seite. Eine
Steckdose unter dem Schalter an der Eingangstür. Der Schalter bedient
die Brennstelle in der Mitte des Raumes . Eine Antennendose auf der gegenüberliegend
Seite des Bettes.
- Wohnzimmer:
In jeder Ecke des Raumes eine Doppelsteckdose und in einer Ecke zusätzlich
eine Antennensteckdose. Ein Doppelschalter an der Eingangstür für
eine Brennstelle in der Mitte des Raumes und eine über dem Fenster.
- Balkone, Terrassen:
Eine schaltbare Steckdose und eine schaltbare Brennstelle von dem dahinterliegendem
Raum.
- Besonderheit im Dachgeschoss:
Schrägdachfenster: Die Fenster sind Veluxdachflächenfenster
Typ GPL (Klapp-,Schwingfenster), GGL (Schwingfenster) oder GGU (Feuchtraumausführung
mit weißer Kunststoffverblendung).
- Terrassen, Balkone:
Statt der vorgesehenen Terrassen können technisch bedingt auch Balkone
ausgeführt werden. Insoweit sind die zeichnerischen Angabe der Hofansicht
und des Schnittes für die endgültige Ausführung nicht verbindlich.
- (Änderungen aus technischen und gestalterischen Gründen vorbehalten)
- Sonderwünsche werden nach Zeit und Aufwand gemäß der aktuellen Preistabelle berechnet.