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Baubeschreibung |
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Landgrafenstr. 7a in
63071 Offenbach |
Das ehemalige Fachwerkhaus-Hintergebäude in der Landgrafenstr. 7 in Offenbach wurde um 1900 erbaut. Durch die massive Umbaumaßnahme des bestehenden Gebäudes über 50 % Erneuerung der Außenwandkonstruktion, 80 % Erneuerung der Holzdecken, 100% Erneuerung des Dachaufbaues und die bauliche Erweiterung in Form eines 3 geschoßigen Anbaues, der als Grenzbebauung ausgeführt wird, entstehen 3 Eigentumswohnungen jede mit Balkon oder Terrasse. Da hier das Gebäude bis auf den Keller und 2 Außenwände komplett abgetragen und wieder aufgebaut wurde, soll die Baumaßnahme finanztechnisch als Neubau gelten. Eine entsprechende Anfrage bei den zuständigen Finanzbehörden wird von uns gestellt.
Die offene Architektur mit den großflächig verglasten Flächen und der alteingewachsene Garten mit seinem Baum- und Sträucherbestand vermitteln ein idyllisches naturverbundenes Wohngefühl und das mitten in der Stadt ca. 800 m von der Haupteinkaufsstraße von Offenbach der Berliner Straße entfernt.
Die Bauausführung soll soweit uns möglich ökologisch unbedenklich erfolgen, um ein hohes Maß an Wohlbefindlichkeit erzeugen und weitestgehend antiallergisches Wohnen zu ermöglichen.
Die Fachwerkbauweise mit den ausgemauerten Gefachen ist dekorativ und sehr langlebig. Nicht umsonst werden Fachwerkhäusern Wohlbefinden und erhebliche Erdbebensicherheit zugesprochen.
Das Bestandsobjekt wird komplett entkernt. Das heißt, sämtliche alte Versorgungsleitungen, Installationen, Boden- und Wandbeläge, sowie der schadhafte Wandputz, Ausgefachungen, Balkenwerk werden abgetragen. Die vorhandenen Wände (13er bis 36er) und Decken sowie die Holzgewerke werden weitestgehend erneuert.
Die Fenster werden im gesamten Haus erneuert. Es werden größtenteils bodentiefe Fenster oder Balkontüren eingebaut.
Die Deckenkonstruktionen im Fachwerkhaus besteht aus Holzbalkendecken mit innenliegender Trittschalldämmung. Ausschluss der Wunsch. VO 95 infolge Bauens im Bestand. Die Decken und Dachkonstruktion werden komplett erneuert gesetzt. Die Dacheindeckung erfolgt mit dunkel engobierten Tonziegeln im Bereich des Steildaches und Schieferschindeln, sowie geschieferter Dachpappe im Bereich der Gaube. Zur Verbesserung des Schallschutzes wird eine 2 cm starke Trittschalldämmung und eine ca. 4 cm hohe Estrichscheibe auf die 3 cm Holzdielung schwimmend aufgebracht.
Der Anbau wird in Kalksandsteinwänden mit Holzbalkendecken und aufgelegter Estrichscheibe erstellt. Die Deckenkonstruktion wird als Leichtbaudecke erstellt. Die Konstruktion wird selbsttragend in die Baulücke gebaut. Die großflächige Frontverglasung und das Sonnenschutzglas der Kunststoffmehrkammerfenster sorgen für angenehmes Raumklima. Die Innenfensterbänke sind aus Carrara-Marmor.
- Außenfassade:
Frontfassade: Weitestgehend erneuern der Fassadengefache und des Holzständerwerkes. Verblenden der Fassade mit einer 2 lagigen versetzten Holzverblendung. Instandsetzen des Putzes an der Stirnseite.
An der Giebelseite werden im EG und 1.OG je 1 Balkone über ca. 11 m in Holzbauweise errichtet. Im Dachgeschoss wird auf der Decke des Anbaues eine Dachterrasse erstellt. Die gefalzte Zinkausführung gewährleistet Freude. Die Auflage
Im Keller der größtenteils aus Sandstein erstellt ist wird für jede Wohnung ein Kellerraum in einer offenen Holzbauweise abgeteilt.
- Fenster:
Sie sind aus hochwertigen KBE Profilen mit weißen Beschlägen in den zugänglichen Bereichen sind die Griffe abschließbar. Die Energiespar-Isolierverglasung hat einen K-Wert von 1,1. Die weißen Kunststoffmehrkammerfenster sind größtenteils mit Aufsatzrolladen ausgeführt.
Die Fensterbänke bestehen aus polierten Marmor ( Carrara-Marmor) oder Holz. Die Fensterbänke im Außenbereich sind aus farbigen Alublechen.
- Decken- und Böden:
Verbesserung des Trittschallschutzes :Der Fußboden wird bedarfsmäßig mit neuen Holzdielen und schwimmendem Fließestrich, oder Zementestrich erstellt. (Ausschluss der DIN 4109 infolge Bauens im Bestand) Flur, Bad/WC und Küche werden entweder mit Bodenfliesen gefliest oder mit Parkett gemäß Muster verlegt. Zusätzlich werden Bad/WC ca. türhoch und die Küche im Bereich der Küchenzeile auf 60 cm mit hellen Fliesen versehen.
In den restlichen Räumen wird schwimmendes Parkett gemäß Muster verlegt, auf Wunsch auch Teppichboden gemäß Muster.
- Treppenhaus:
Die vorhandene Holztreppe sowie die Podeste und das Treppengeländer werden komplett erneuert (Ausschluss der DIN 4109 infolge Bauens im Bestand). Die Wohnungseingangstüren sind neue Klimaklasse 3 Türen. Die Wände werden gespachtelt und angelegt oder im oberen Bereich mit Rauputz 2 mm verputzt und farbig angelegt.
- Außenbereich:
Der Durchgangs- und Hofeingangsbereich wird mit einer deckenhängenden Außenbeleuchtung und einer Siedle Sprechanlage ausgestattet. Die Metallbriefkästen werden im Durchgangsbereich des Vorderhauses montiert.
Die Hauseingangstüren werden durch neue Eingangstüren erneuert. Die Treppenstufen im Aufgangsbereich werden erneuert.
Der Garten wird eingeebnet und neu mit Gras angelegt. Im Garten wird eine Wäschespinne oder eine Trockenstange installiert.
Ein Mülltonnen- und ein Fahrradabstellplatz wird im Hof erstellt.
- Dach:
Die Verzinnung des Gesims, sowie die Fallrohre und die Regenrinnen, werden sowohl in Front als auch im Hofbereich in Zinkblech komplett erneuert.
Das Dach wird komplett erneuert. Die Dacheindeckung erfolgt mit dunkel engobierten Tondachziegeln und die Gaube aus Schieferschindeln und geschieferter Dachpappe
Der benötigte Schornstein wird als außenliegender doppelwandiger Edelstahlkamin erstellt.
- Keller:
Der Keller wird zweiseitig freigelegt und mit Kaltanstrich beschichtet, eine Drainage wird verlegt. Die Kellereinteilung wird aus Holzlatten erstellt.
Die einzelne Kellerbeleuchtung, wird auf den jeweiligen Zähler der Wohnung aufgelegt.
- Wohnungen allgemein:
Die Raumhöhe bleibt weitestgehend bestehen. Die Decken werden Bedarfsweise mit Rigips abgehängt/verkleidet. Sämtliche Räume, werden in der Basisausführung an den Decken mit mittelgrober Raufaser tapeziert, die Wände werden gespachtelt und weiß mit bis zu 3% Färbung angelegt. Gegen Aufpreis können auch Schwamm-, Wickel-, oder Spachteltechniken ausgeführt werden. Der Wandputz besteht aus Kalkputz nicht aus Gipsputz.
Die gefliesten Bodenbereiche werden mit ca. 7 cm hohen Sockelfliesen eingefasst. Die mit Teppichboden ausgeschlagenen Bereiche werden mit Teppichbodenrandleisten eingefasst. Die mit Parkett versehenen Räume werden mit Massivholz-Sockelleisten versehen.
Die Wohnungseingangstür ist entweder eine Vollspantür, mit Hartholzzarge oder eine Kunststofftür. Die Türdrückergarnitur wird, mit einem Sicherheitsschließzylinder ausgestattet.
Die Zimmertüren sind neue massiv Holztüren, oder wahlweise auch Glastüren . Die Trennwände bestehen aus Fachwerk die mit Gipsplatten beplankt sind, sowie mit Aluminiumeckschienen versehen und verspachtelt, oder aus Kalksandsteinen, Porenbetonsteinen oder Porothon die mit Kalkputz verputz sind.
Die Heizungsanlagen sind Gasetagenkombithermen mit raumthermostatischer Regelung.
Die Sanitärausstattung besteht aus einer Acryl-Wirlpool-Badewanne, einem Tiefspülklosett und einer Waschtischanlage mit Halbsäule. Die Armaturen sind kristallspiegelnde Einhebelmischbatterien.
Die Abwasserleitungen werden mit Kunststoff HT-Rohren und die Hauptfallrohre mit schallgedämmten Kunststoffrohren verlegt, die Wasserleitungen in Kunststoff und Edelstahl. Die Wasseruhren werden in der Wohnung oder im Keller.
Die Elektroinstallation wird vollkommen neu nach modernsten Gesichtspunkten erstellt.
Der Einbau einer Notrufverbindung, sowie einer Gefahrenmeldeanlage kann gegen Aufpreis vorgenommen werden. Eine Siedle-Sprechanlage Typ 611 wird in der Nähe der Wohnungseingangstür installiert.
- Heizung:
Die Heizungsanlagen sind Gasetagenkombithermen (Hydrotherm) mit raumthermostatischer Regelung. Die komplette Heizungsverrohrung wird in Kupfer und die Wasserleitungen in Kunststoff-und Edelstahl ausgeführt. Die Heizkörper sind Ventilheizkörper der Firma Kermi oder Radson mit Thermostatköpfen. Der Anschluss der Verrohrung erfolgt aufwendig - aus Schallschutzgründen - weitestgehend über die Wand. Im Bad wird ein Design - Handtuchtrockner installiert.
Die Verlegung der Zuführungsrohre erfolgt isoliert und weitestgehend unter Putz.
Die vorhandenen überschüssigen Schornsteine werden als Steigkanäle für das Leitungsnetz benutzt oder abgetragen.
- Badausstattung:
Die weiße Sanitärausstattung besteht aus einer Acryl-Wirlpool-Badewanne, Tiefspülklosett mit Spülkasten und Sitz von Duravit und Waschtischanlage mit Halbsäule von Rocca 60 cm oder 55cm. Die Armaturen sind Einhebelmischbatterien (kristallspiegelnd ) von Kludi oder Meloh . Der Brauseset ist von Meloh oder Grohe. Die Lüftung erfolgt bei innenliegenden Bädern ohne Fenster mittels regelgesteuertem Badezimmerlüfter.
- Zu- und Abwasser:
Die Wasserzuführungsleitungen der Sanitäreinheiten erfolgt in Kunststoff oder Edlestahl. Die Abwasserleitungen werden mit Kunststoff HT-Rohren und die Hauptfallrohre mit schallgedämmten Kunststoffabwasserrohren (Raupiano) verlegt.
Die Lüftung erfolgt bei innenliegenden Bädern ohne Fenster mittels regelgesteuertem Badezimmerlüfter.
- Bodenbeläge:
Die Böden der Küche, des Bades und des Flures, werden je nach Möglichkeit mit Bodenfliesen weißgrau oder sandfarben ca. 30x30, oder Bambusparkett ausgestattet. Zusätzlich werden Bad/WC deckenhoch mit hellen Fliesen 15x20 cm und die Küche im Bereich der Küchenzeile auf 60 cm x 2,70 m mit weißen Küchenspiegelfliesen versehen. (Muster liegen vor)
In den restlichen Räumen wird wahlweise lt. Muster, Teppichboden oder Parkett gemäß Muster verlegt.
- Türen:
Zimmertüren Spezialwabe als Fassetten-Weißlacktüren oder Massivholz-Fassettentüren in Holz-Natur lasiert eingebaut. Die Türdrücker sind in Messing massiv oder verchromt gemäß Muster.
- Die Wohnungseingangstüren sind Kunststoff oder Vollspantüren Weißlack sowie holzgemasert, mit Hartholzzarge. Die Sicherheitstürdrückergarnitur ist mit einem Sicherheitsschließzylinder ausgestattet.
- Elektrik:
Die Elektrik wird nach Stand der Technik komplett neu erstellt.
Pro Wohnung wird eine Siedle Sprechstelle Typ 611 und ein Telefonanschluß im Flur oder im Wohnzimmer ( je nach Wahl ) montiert.
Sämtliche Steckdosen werden in Busch - Jäger Standard cremeweiß oder von einem alternativ Hersteller in reinweiß gemäß Muster ausgeführt. Die Steckdosen und Schalter im Keller sind Aufputz ausgeführt, die Verlegung erfolgt entweder mit Nagelschellen oder über Kabelpritsche. In den Kellern ist jeweils eine Brennstelle und eine Schalter/Steckdosenkombination montiert, aufgelegt auf den zugehörigen Wohnungsstromzähler.
- Küchen:
Ein Spülmaschinenanschluss eine Waschmaschinensteckdose, ein Herdanschluss, eine Brennstellen (schaltbar von der Tür), sowie eine darunter montierte Steckdose, zwei Doppelsteckdosen im Fliesenspiegel über der Arbeitsplatte und eine Steckdose am gegenüberliegenden Esstisch.
- Badezimmer:
Das Badezimmer wird komplett mit FI (Fehlerstromschalter) abgesichert. Eine Brennstelle über dem Spiegelschrank, eine Brennstelle in der Mitte der Decke (schaltbar über eine Wippe) und zwei Steckdosen über dem Waschbecken. Ein elektronisch gesteuerter Lüfter bei innenliegenden fensterlosen Bädern.
Ein Whirlpoolanschluss.
- Flur:
Neben den Zimmertüren sitzt ein Taster/Schalter für die Flurbeleuchtung.
Eine Siedle Sprechstelle und ein Telefonanschluß sowie eine Doppelsteckdose.
- Schlafzimmer:
Auf beiden Seiten des Bettes zwei Steckdosen mit Dauerstrom.
Einen Schalter für die Deckenlampe an der Schlafzimmertür und einen Schalter neben dem Bett. Eine Telefondose neben dem Bett.
Eine Steckdose mit Antennendose gegenüber dem Bett.
- Gäste-/Kinderzimmer:
Eine Steckdose am Bett und eine auf der gegenüberliegenden Seite. Eine Steckdose unter dem Schalter an der Eingangstür. Der Schalter bedient die Brennstelle in der Mitte des Raumes . Eine Antennendose auf der gegenüberliegend Seite des Bettes.
- Wohnzimmer:
In jeder Ecke des Raumes eine Doppelsteckdose und in einer Ecke zusätzlich eine Antennensteckdose. Ein Doppelschalter an der Eingangstür für eine Brennstelle in der Mitte des Raumes und eine schaltbare Steckdose.
- Balkone, Terrassen:
Eine schaltbare Steckdose und eine schaltbare Brennstelle vom Wohnzimmer aus. Schaltbare Brennstellen von den Zimmern aus, die Zugang auf den Balkon besitzen.
- Besonderheit im Dachgeschoss:
Im Dachgeschoss wird ein Spitzboden als Nutzfläche mit einem Bodenmaß von ca. 10 qm und einer Holz-Raumspartreppe erstellt. Das Dach ist bis zur Firstspitze ausgedämmt und verkleidet, die Holzbalken (Spannzangen und Spreizwerke sind sichtbar.
- Terrassen, Balkone:
Bei der Ausführung der vorgesehenen Terrassen/Balkone und auch des Hauseingangsbereiches können technisch bedingt änderungen notwendig werden. Insoweit sind die zeichnerischen Angabe der Hofansicht und des Schnittes für die endgültige Ausführung nicht verbindlich.
- (Änderungen aus technischen und gestalterischen Gründen vorbehalten)
- Sonderwünsche werden nach Zeit und Aufwand berechnet.