| Baubeschreibung | |
| Krafftstrasse in 63065 Offenbach |
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Baubeschreibung Krafftstrasse 8 Vorderhaus
Das klassizistische Haus in der Krafftstrasse 8 in Offenbach ist ein Wohnhaus im historischen Baustil, erbaut ca. 1900 . Es soll in seiner historischen Ansicht, von der Straße her, erhalten bleiben. Durch die Sanierung sollen 7 Eigentumswohnungen entstehen. Die Sanierungs-maßnahme erfolgt in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde. Die Denkmalschutzrechtliche Genehmigung wird beantragt.
In den leergezogenen Wohnungen wird das Objekt komplett entkernt. Das heißt, sämtliche alte Versorgungsleitungen, Installationen, Boden- und Wandbeläge, sowie schadhafter Wandputz werden abgetragen. Die vorhandenen Wände (24er bis 50er) und Decken werden überarbeitet. In den vermieteten Wohnungen werden die Installationen erneuert, die Holzgewerke überarbeitet.
Die Balkone oder Terrassen werden instandgesetzt. Die Fenster werden im gesamten Haus in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde erneuert.
Die Deckenkonstruktion besteht aus einer Holzbalkendecke mit innenliegender Trittschalldämmung oder im Bereich um das Treppenhaus Betondecken. Ausschluss der Wunsch. VO 95 infolge Bauens im Bestand. Das in Schiefer eingedeckte Dach wird komplett instand gesetzt. Das äußere Erscheinungsbild wird in seinem aufwendigen Erstellungszustand um 1900 soweit möglich rekonstruiert, die Technik im Inneren, möglichst unsichtbar für den Betrachter, auf den neuesten Stand gebracht.
Außenfassade:
Frontfassade: Säubern der Fassade, nacharbeiten der Fugen, instand setzen des Putzes, des Fassadenstuckes und der Fensterlaibungen. Die Stuck und Putzbereiche werden in Absprache mit dem Denkmalschutzamt farbig passend angelegt.
Hoffassade: Der beschädigte Fassadenputz wird instandgesetzt. Der Kellerabgang an der Fassade komplett erneuert.
Fenster:
Die Fenster im Frontbereich werden in Absprache mit dem Denkmalschutzamt durch weiße Mehrkammer-Holzfenster im historischen Stil mit Oberlicht und Zierleisten im Straßenbereich erneuert. Im Hofbereich werden Mehrkammer-Holzfenster und Balkonholztüren eingesetzt. Sie sind ausgestattet mit Energiespar-Isolierverglasung.
Die Fensterbänke bestehen aus polierten Marmor (Carrara-Marmor) oder Holz. Die Fensterbänke im Außenbereich sind aus Zinkblechen, Sandstein oder aus Beton und werden aufgearbeitet.
Decken- und Böden:
Verbesserung des Trittschallschutzes :Der Fußboden wird aufgearbeitet. Die Bäder sind gefliest. In den restlichen räumen ist Dielenboden oder Parkett verlegt. (Ausschluß der DIN 4109 infolge Bauens im Bestand) Flur, Bad/WC und Küche werden entweder mit Bodenfliesen gefliest oder mit monolitischem Bodenbelag vollflächig verklebt. Zusätzlich werden Bad/WC ca. türhoch und die Küche im Bereich der Küchenzeile auf 60 cm mit hellen Fliesen versehen.
In den restlichen Räumen wird Teppichboden, Buche Schiffsbodenparkett oder Laminat (Ahorn oder Eiche hell) gegen Aufpreis auch andere Beläge verlegt.
Treppenhaus:
Die vorhandene Holztreppe sowie die Granit-/ Terrazzobeläge der Podeste und das Treppengeländer werden aufgearbeitet. Die Gesteinstreppen werden gereinigt und instand gesetzt. Die Wohnungseingangstüren, werden aufgearbeitet oder erneuert, vorlackiert und mit Decklack lackiert. Die Abstellraumtüren werden durch Metall T30 Türen ersetzt Die Wände werden beigespachtelt und 2 farbig angelegt.
Außenbereich:
Der Durchgangs- und Hofeingangsbereich wird mit einer deckenhängenden Außenbeleuchtung und einer Siedle Sprechanlage ausgestattet. Die Briefkästen werden im Hausdurchgangsbereich montiert.
Die Hauseingangstüren werden aufgearbeitet, oder durch neue Holz - Eingangstüren erneuert, in klassizistischem Design. Die Treppenstufen im Aufgangsbereich werden aufgearbeitet.
Ein Mülltonnen- und ein Fahrradabstellplatz wird im Hof erstellt.
Dach:
Die Verzinnung des Gesims, sowie die Fallrohre und die Regenrinnen, werden sowohl in Front als auch im Hofbereich in Zinkblech komplett erneuert.
Das Dach wird instand gesetzt. Die Dacheindeckung erfolgt im Flachdachbereich mit geschieferter Bitumschweissbahn und im übrigen Dach mit Schieferschindeln oder Ziegeln.
Die benötigten Schornsteine werden gemäß der Anforderung des Schornsteinfegermeisters überarbeitet und erneuert. Die benötigten Kaminköpfe über Dach werden mit einer Schieferabdeckung erneuert.
Keller:
Die alte Kellereinteilung wird aufgearbeitet und durch eine neue, erstellt aus Holzdielen, ergänzt. Die Tür im Waschkeller wird durch eine Metall-Vielzwecktüren erneuert.
Der Wasch/Trockenraum wird an den Installationswänden mit Kalkputz und Sanierputz verputzt. Im Wasch/Trockenraum werden die notwendigen Installationsarbeiten, zum Anschluss von Waschmaschine und Trockner vorgenommen.
Für die Waschmaschinen werden ca. 5-10 cm hohe und 70 cm breite Sockel gefertigt.
Für den Fall das die Waschmaschinenanschlüsse in den Wohnungen oder den Abstellräumen erstellt werden können, entfallen die Anschlüsse im Keller.
Allgemeine Wohnraumausstattung:
Die Raumhöhe bleibt weitestgehend bestehen. Neue benötigten Trennwände werden erstellt. Die Wohnungstrennwände werden verstärkt oder erneuert. Die Abstellraumtüren werden durch T30 Blechtüren erneuert. Die Decken werden in den Bädern mit Rigips ca. 15 cm abgehängt, da die jetzige Abwasserleitung von der Wandaußenseite ins Hausinnere verlegt wird. Sämtliche Räume, werden in der Basisausführung mit mittelgrober Raufaser tapeziert und weiß angelegt. Die mit Teppichboden ausgeschlagenen Bereiche werden mit Teppichbodenrandleisten eingefasst, als Grundausstattung in der Krafftstr.8 ist für die Schlafzimmer und Wohnzimmer Laminatparkett in Buche vorgesehen. Die Heizungsanlagen sind Gasetagenkombithermen.
Die Sanitärausstattung besteht aus einer Badewanne oder einer Duschwanne, wandhängendes Tiefspülklosett und Waschtischanlage. Die Armaturen sind Einhebelmischbatterien (kristallspiegelnd ). Abwasserleitungen werden mit Kunststoff HT-Rohren und die Hauptfallrohre mit schallgedämmten Kunststoffrohren verlegt, die Wasserleitungen in Kunststoff und Kupfer. Die Wasseruhren werden in die Wand gesetzt und mit einer Revisionsklappe versehen.
Die Elektroinstallation wird vollkommen neu nach modernsten Gesichtspunkten erstellt.
Der Einbau einer Notrufverbindung, sowie einer Gefahrenmeldeanlage kann gegen Aufpreis vorgenommen werden. Eine Siedle-Sprechanlage Typ 611 wird in der Nähe der Wohnungseingangstür installiert.
Die Türen werden aufgearbeitet oder bedarfsgemäß gegen neue Echtholz-Fassettentüren im selben Design ersetzt. Die Wohnungseingangstür ist entweder eine aufgearbeitete Massivholzeingangstür oder neu angefertigte in gleicher Optik Holzzarge. Die Türdrückergarnitur wird, mit einem Sicherheitsschließzylinder ausgestattet.
Heizung:
Die Heizungsanlagen sind Gasetagenkombithermen. Die komplette Verrohrung wird in Kupfer ausgeführt. Die Heizkörper sind Ventilheizkörper der Firma Kermi oder vergleichbare mit Thermostatköpfen. Im Bad wird ein Handtuchtrockner installiert.
Die Verlegung der Zuführungsrohre erfolgt - aus Schallschutzgründen - isoliert und weitestgehend unter Putz.
Die vorhandenen überschüssigen Schornsteine werden als Steigkanäle für das Leitungsnetz benutzt oder abgetragen.
Badausstattung:
Die weiße Sanitärausstattung besteht aus einer Badewanne oder einer Duschwanne , Tiefspülklosett mit Spülkasten und Sitz in weiß und Waschtischanlage von Rocca 60 cm oder 55cm. Die Armaturen sind Einhebelmischbatterien (kristallspiegelnd ). Die Lüftung erfolgt bei innenliegenden Bädern ohne Fenster mittels regelgesteuertem Badezimmerlüfter.
Zu- und Abwasser:
Die Wasserzuführung der Sanitäreinheiten erfolgt in Kupfer und Kunststoff. Die Abwasserleitungen werden mit Kunststoff HT-Rohren und die Hauptfallrohre mit schallgedämmten Kunststoffabwasserrohren verlegt.
Bodenbeläge:
Die Böden des Bades werden je nach Möglichkeit mit Bodenfliesen weißgrau ca. 30x30, ausgestattet. Zusätzlich werden Bad/WC deckenhoch mit hellen Fliesen 15x20 cm und die Küche im Bereich der Küchenzeile auf 60 cm x 2,70 m mit weißen Küchenspiegelfliesen versehen.
In den restlichen Räumen ist wahlweise lt. Muster Laminatparkett oder Dielenboden verlegt.
Türen:
Zimmertüren sind teilweise Holz-Fassettentüren. Die vorhandenen einfachen Waben -Zimmertüren werden gegen neue Fassettentüren in weiß oder braun ausgewechselt.
Die Wohnungseingangstüren im Erdgeschoss bis DG sind je eine aufgearbeitete Tür im neoklassizistischen Stil. Die Sicherheitstürdrückergarnitur ist mit einem Sicherheitsschließzylinder ausgestattet.
Elektrik:
Die Ausführung bei vermieteten Wohnungen kann in Abstimmung mit dem Mieter oder dem Käufer von dem nachfolgend Genannten stark abweichen.
Die Elektrik wird nach Stand der Technik komplett neu erstellt.
Pro Wohnung wird eine Siedle Sprechstelle Typ 611 und ein Telefonanschluß im Flur oder im Wohnzimmer ( je nach Wahl ) montiert.
Sämtliche Steckdosen werden in Busch - Jäger Standard cremeweiß oder Elso Standart reinweiß ausgeführt. Die Steckdosen und Schalter im Keller sind Aufputz ausgeführt, die Verlegung erfolgt entweder mit Nagelschellen oder über Kabelpritsche. In den Kellern ist jeweils eine Brennstelle und eine Schalter/Steckdosenkombination montiert, aufgelegt auf den zugehörigen Wohnungsstromzähler.
Küchen :
Ein Spülmaschinenanschluss eine Waschmaschinensteckdose, ein Herdanschluss, eine Brennstellen (schaltbar von der Tür), sowie eine darunter montierte Steckdose, zwei Doppelsteckdosen im Fliesenspiegel über der Arbeitsplatte und eine Steckdose am gegenüberliegenden Esstisch.
Badezimmer:
Das Badezimmer wird komplett mit FI (Fehlerstromschalter) abgesichert. Eine Brennstelle über dem Spiegelschrank, eine Brennstelle in der Mitte der Decke (schaltbar über eine Wippe) und zwei Steckdosen über dem Waschbecken. Ein elektronisch gesteuerter Lüfter bei innenliegenden fensterlosen Bädern.
Flur:
Neben den Zimmertüren sitzt ein Taster/Schalter für die Flurbeleuchtung.
Eine Siedle Sprechstelle und ein Telefonanschluß sowie eine Doppelsteckdose.
Schlafzimmer:
Auf beiden Seiten des Bettes zwei Steckdosen mit Dauerstrom.
Einen Schalter für die Deckenlampe an der Schlafzimmertür und einen
Schalter neben dem Bett.
Eine Steckdose mit Antennendose gegenüber dem Bettes.
Kinderzimmer:
Eine Steckdose am Bett und eine auf der gegenüberliegenden Seite. Eine Steckdose unter dem Schalter an der Eingangstür. Der Schalter bedient die Brennstelle in der Mitte des Raumes . Eine Antennendose auf der gegenüberliegend Seite des Bettes.
Wohnzimmer:
In jeder Ecke des Raumes eine Doppelsteckdose und in einer Ecke zusätzlich eine Antennensteckdose. Ein Doppelschalter an der Eingangstür für eine Brennstelle in der Mitte des Raumes und eine über dem Fenster.
Balkone, Terrassen:
Eine schaltbare Steckdose und eine schaltbare Brennstelle von dem dahinterliegendem Raum.
Besonderheit im Dachgeschoss:
Schrägdachfenster:
Die Fenster sind Veluxdachflächenfenster Typ GPL (Klapp-,Schwingfenster), GGL (Schwingfenster) oder GGU (Feuchtraumausführung mit weißer Kunststoffverblendung) mit eingesetztem Rahmen.
Terrassen, Balkone:
Die vorhandenen Balkone werden instandgesetzt.
Insoweit sind die zeichnerischen Angabe der Hofansicht und des Schnittes für die endgültige Ausführung nicht verbindlich.
Der Einbau einer Notrufverbindung, sowie einer Gefahrenmeldeanlage kann gegen Aufpreis vorgenommen werden
( Änderungen aus technischen und gestalterischen Gründen vorbehalten)
Sonderwünsche werden nach Zeit und Aufwand gemäß der aktuellen Preisgestaltung abgerechnet.
Daten aktualisiert am 07.07.03 21:51