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Pestalozzistraße   in  08223 Falkenstein
Übersicht Lage Ansichten Grundrisse Projektdaten Baubeschreibung

Standort: Falkenstein
Stadt von besonderer kultureller und wirtschaftlicher Vielfalt

1. Stadt Falkenstein / Vogtland

Anfahrtskizze Falkenstein

Falkenstein liegt im südwestlichen Teil des Freistaates Sachsen.
Auf einer Fläche von 17 km2 leben ca. 10 000 Menschen, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 588 Einwohner pro km2, somit ist Falkenstein eine der dicht besiedelsten Städte in Deutschland. Falkenstein wurde 1998 ausgezeichnet als Stadt mit der drittbesten Industrialisierungsquote und die Region Falkenstein, Auerbach, Rodewisch mit der niedrigsten Arbeitslosenquote i. H. von 12,9 Prozent in den neuen Bundesländern.

Zum Einzugsgebiet der Stadt Falkenstein gehören die Stadt Auerbach, Rodewisch, die Gemeinden Ellefeld, Bergen, Grünbach, Trieb, Neustadt, Oberlauterbach und Werda, in welchen ca. 35.000 Einwohner leben.

Einzugsgebiet / Verkehrslage von Falkenstein

Die Stadt Falkenstein ist durch ihre zentrale Lage im Freistaat Sachsen sehr gut an das Verkehrsnetz eingebunden. Unmittelbar durch die Stadt verläuft die B 169, eine Umgehungsstrasse um das Stadtgebiet ist in Planung.

Die Autobahn A 72 Hof-Chemnitz ist über die B 169 zu erreichen. Über die A 72 erreicht man die A 9 Berlin-Nürnberg und A 4 Dresden-Erfurt. Die Stadt liegt direkt an den Bahnlinien Zwickau-Klingenthal und Herlasgrün - Falkenstein, damit besteht eine Verbindung zur Bahnlinie Berlin-Leipzig-Plauen-Hof-Nürnberg.
Ebenfalls ist Falkenstein per Luftweg zu erreichen.Ein 2 km vom Stadtzentrum gelegener Flugplatz, der als Sonderlandeplatz eingestuft ist, bietet diese Möglichkeit. Der Flugplatz ist für Motorflugzeuge bis 5,7 t Startgewicht zugelassen. Der Vogtland-Verkehrsbund führt Geschäftsflüge zu sämtlichen grösseren Städten durch.

Heimatmuseum Falkenstein

Falkenstein ist eingebettet in die schöne Wald- und Berglandschaft des Vogtlandes. Mit öffentlichen Verkehrsmittel sind die vielen Wandermöglichkeiten bequem zu erreichen. Ob entlang der Göltzsch durch Täler zu den Rissfällen oder der Bastei, zum Loch- oder Wendelstein, zur Muldenberger Talsperre, zum Schneckenstein, dem einzigen Topasfelsen Europas oder über den Musikantenstein nach Schöneck, immer sind Naturschönheiten zu bewundern.

Rathaus Falkenstein

In und um Falkenstein entstehen zu Zeit zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, die die touristische Attraktivität der Region weiter verbessern werden. Das Gebiet gilt als grüne Lunge Deutschlands. Orte wie Klingenthal, Mylau bis Oberwiesenthal sind über Landes hinaus als Wintersport- und Sommererholungsgebiete bekannt.

Strukturbestimmende Branchen der Stadt sind die Metallverarbeitung, die Bauindustrie, das Handwerk, Druckindustrie, Textilindustrie sowie der Einzelhandel.

Das soziale Netz von Falkenstein ist mit zwei Kindergrippen, einem Kindergarten und einer Kindertagesstätte, einem Gymnasium, zwei Mittelschulen, einer Grundschule, einer Schule für Lernbehinderte sowie zwei Berufsschulen gut ausgebaut.

Die städtebauliche Struktur und die zahlreichen ansässigen Firmen, machen die Stadt mit ihrer attraktiven Fussgängerzone zum zentralen Wirtschaftsort der Region.

2. Falkensteiner Geschichte

Erstmals wird Falkenstein urkundlich im Jahre 1362 bekannt. Doch schon um 1200 herum beginnt die Besiedlungsgeschichte: Im Zuge der ostdeutschen Kolonisation hat sich ein Herr von Falkenstein in den Besitz eines Gebietes gebracht, welches aus Wäldern und Sümpfen bestand. Er erbaute eine Burg auf einem Felsen und nannte diese Burg Falkenstein. Er gab nach und nach fränkischen Bauern aus seiner früheren Heimat Land und Wohnsitz in Lehen und nannte diese Siedlung ebenfalls Falkenstein.
Am 20. Januar 1400 tritt ein Besitzwechsel ein:
Markgraf von Meißen verpfändet die "Vogtei Falkenstein" für 900 Gulden an Hans von Trützschler. Mit besonderen Rechten ausgestattet wie z. B. Bergbau auf alle Metalle ausser Gold und Silber, Jagd auch über eigene Grenzen hinaus, Bierbrauerei, vergrösserte sich alsbald der Reichtum und auch die Siedlung.
1448 erlangt Falkenstein das Stadtrecht. 1721 wird die Weberinnung gegründet und das wirtschaftliche Leben durch die Weberei beherrscht. Falkenstein erlangt die Bezeichnung "Wiege des sächsischen Kammergarntuches".
Am 12. August 1858 wird durch den "Grossen Stadtbrand" ein grosser Teil Falkensteins zerstört. Nach weiteren späteren Bränden im Jahre 1862, 1887, 1903 wird Falkenstein nach damaligen neuesten städtebaulichen Erkenntnissen wieder aufgebaut.

3. Falkenstein - Pestalozzistrasse

Ausschnitt Stadtplan Falkenstein mit Pestalozzistraße

Die Pestalozzistrasse, ist eine wenig befahrene gepflasterte Seitenstrasse und liegt etwa 100 m von der Fussgängerzone im Stadtkern entfernt. Dadurch lassen sich bequem alle Einkaufsmöglichkeiten zu Fuss erreichen.

Ausschnitt Flurkarte Falkenstein mit Pestalozzistraße

Das um die Jahrhundertwende gebaute Ziegelsteinhaus, mit seiner Stuckfassade liegt inmitten schöner Stadthäuser, die allesamt um die Jahrhundertwende erbaut wurden.
Durch die Sanierung der Fussgängerzone und der bereits sanierten Häuser in dem Viertel, ist der ehemalige Glanz dieser Ausnahme-Kleinstadt zu sehen.

Die hinter dem Haus gelegene Grünanlage mit altem Baumbestand umfasst das gesamte Häusercaré, in einer Grösse von ca. 100 m x 200 m. Die Attraktivität dieser Wohnlage wird verstärkt durch den ca. 50 m entfernten Stadtpark und die ruhige zentrale Lage.

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